Skip to header Skip to main navigation Direkt zum Inhalt Skip to footer
Startseite
Christliche Onlinebibliothek

Main navigation

  • Startseite
  • Traktate
  • Bücher
  • Themen
  • Autoren

Nicht zu erbittern

Breadcrumb

  • Startseite
  • Wandelnde Liebe
  • Nicht zu erbittern

Traktate

Bekehrung
Das Wort des Herrn Oberst gilt
Das zweite Kommen Christi
Deine Religion
Der stille Pförtner
Die größte Liebe
Die Reinheit der Gemeinde
Ein Bild des alten Menschen
Ein Ostergruß: Ja, er ist wirklich auferstanden!
Eine gefallene Gemeinde
Gebetshindernisse
Halloween – was steht dahinter?
Harry Potter - im Lichte der Bibel
Hast du Raum für Jesus?
Heiligung
Heilsgewissheit
Heute unser Retter, morgen unser Richter
Lotterien und Glücksspiele
Martha und Maria
Morgen...
Müssen wir sündigen?
Niemand... hat Johann eingeladen
Prüf dich: werde geistlicher
Sieg über die Sünde
Und dann?
Verlorene Seelen
Wahrheiten, die man nicht gerne hört
Was ist deine Hauptsorge?
Was soll ich tun, dass ich gerettet werde?
Wege die zur Sünde führen
Wer ist der größte Narr?
Wer ist verantwortlich?
Wirst du unter den Wenigen sein?

Bücher

Abenteuer im Land Kanaan
Anklagen – ihre Ursachen und Gegenmittel
Aus dem Leben und Wirken von R. Doberstein
Biblisches Sprachenreden & unbiblisches Zungenreden
Christi Botschafter
Der Christ und das Geld
Der Herr ist mein Hirte
Der Weg dem Lamme nach
Des Knaben Begleiter
Die Entscheidungsstunde
Die Fischer von Derby-Hafen
Die Gemeinde Gottes
Die große Gefahr des Kleinglaubens
Die Rache ist mein, ich will vergelten
Die Ratsversammlungen der Hölle
Die Waffenrüstung Gottes
Erlösung durch Christus
Erlösung: gegenwärtig, völlig, jetzt oder nie
Es sei denn ...
Gott dienen ganz umsonst
Heirat und Scheidung
Hinweise für Prediger
Ich will mit dir sein!
Im Banne des Teufels
Meine Lebenserfahrungen
Meine Erlebnisse mit Gott und Menschen in schwerer Zeit
Nimm!
Prüfungen und Siege von Eva Grant
Unter der Führung des Allerhöchsten
Vierzig Jahre Gemeinde Gottes Russland
Vor meines Herzens König
Wandelnde Liebe
Wertvolles und Nützliches aus dem Leben Davids
Wie gebe ich Zeugnis? ... für die richtige Seite
Wie Howard Gray erlöst wurde

„Die Liebe lässt sich nicht erbittern“ (1.Kor. 13:5)

Was haben sich die Pharisäer und Saduzäer Mühe gemacht, den Herrn einmal, wie man sagt, in Harnisch zu bringen. Es ist ihnen nicht gelungen, denn die Liebe lässt sich nicht erbittern. Wer in der Nachfolge Jesu steht, dem fehlt es nicht an Feinden. Das ist ja etwas, was uns der Herr vorher gesagt hat: „So euch die Welt hasst, so wisset, dass sie mich vor euch gehasst hat... Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr“ (Joh. 15:18-20).

Wie ging es dir nun, wenn du beleidigt, gekränkt, verleumdet und verfolgt wurdest? Wurdest du erregt, ungehalten, böse? Hast du mit scharfen Worten dich verteidigt, dich bitter beklagt über die ungerechte Handlungsweise? Dann lass mich dir sagen: Die Liebe lässt sich nicht erbittern. Ach, denke doch einmal: Die armen Feinde, wenn sie dich wirklich um Jesu willen, um deines Glaubens willen verfolgen, wie traurig ist es doch. Wie schwer wird einmal ihre Verantwortung sein. Gott hat ja gesagt: „Wer euch antastet, der tastet seinen [Gottes] Augapfel an“ (Sach. 2:12). Zu den Seinen aber sagt er: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Mt. 25:40). Ach, wenn du daran denkst, kannst du dann noch deinen Feinden böse sein? Nicht wahr, dann geht ein tiefes Mitleid durch dein Herz? Die armen, armen Menschen. Und wenn du solches Mitleid mit ihnen hast, was kannst du dann tun? Dann kannst du von Herzen für sie beten. Wenn du für sie beten kannst, dann kannst du sie auch lieben. Du kannst nicht anders, du musst sie lieben. Die Liebe lässt sich nicht erbittern.

Aber es handelt sich nicht nur um Feinde, die uns um Jesu willen bekämpfen und verfolgen. Es handelt sich auch um die kleinen Dinge des alltäglichen Lebens. Und die sind oft schwerer zu ertragen, als die Verfolgung, die uns um unseres Glaubens willen widerfährt. Durch diese kleinen Dinge versucht es der Feind besonders gern, uns zu erbittern. Ich nehme an, du hast deiner Frau gestern Abend gesagt, dass dir der Knopf abgerissen ist. Aber sie hat es vergessen. Er ist nicht angenäht. Mehr ist schon nicht nötig, um dir die Laune zu verderben. „Ich habe es doch dir gesagt. Warum passt du denn nicht besser auf?“ Dass deine Frau so müde war nach all dem Kinderlärm, der sie umgab, daran denkst du nicht. „Es ist doch nicht zu viel verlangt, wenn ich erwarte, dass du meine Kleider in Ordnung bringst.“ Oh, wie scharf, wie spitz sind deine Worte! Wie tun sie deiner Frau so weh. Siehst du, wie sie heimlich über die Augen fährt? Die Liebe lässt sich nicht erbittern. Die Liebe sieht solche Proben als Gelegenheiten an, sich recht liebend zu erweisen.

Der alte Pastor Jellingshaus fragte einmal in einem Bibelkursus, wozu im Kriege Schanzen da seien? Und da gab er die klassische Antwort: „Schanzen sind dazu da, um mit Hurra gestürmt zu werden.“ Und dann fragte er weiter: „Wozu sind die Schwierigkeiten im Leben da? Um mit Halleluja überwunden zu werden.“ Denn siehe, solche Tage, wo alles quer geht, sollen Herrlichkeitstage werden, da will der Herr seine Herrlichkeit offenbaren. Der Apostel Jakobus schreibt in seinem Brief ein wunderbares Wort: „Meine lieben Brüder, achtet es für eitel Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallet“ (Jak. 1:2). Das griechische Wort, das Luther mit „mancherlei“ übersetzt hat, heißt eigentlich „bunt“. Wir sollen es für Freude achten, für nichts als Freude, wenn wir in bunte Anfechtungen geraten.

Weißt du, was bunte Anfechtungen sind? Das sind Anfechtungen, die alle auf einmal kommen, die wie ein Bienenschwarm dich umsummen. Es gibt solche Tage, nicht wahr, wo es so recht dick kommt, wo es drunter und drüber geht? Und was soll ein Kind Gottes dann tun? Dann soll es sich freuen. Wenn das ein Knecht Gottes heutzutage geschrieben hätte, wie würde der wohl als Schwärmer und Irrlehrer bezeichnet werden. Aber nun steht das Wort in der Bibel, und wir müssen uns damit abfinden, weil es in der Bibel steht. Darum darf ich dich wohl fragen: „Hältst du es für eitel Freude, wenn du in die buntesten Anfechtungen geratest?“

Du kannst die Frage damit nicht von der Hand weisen, dass du sagst: „Wer tut das denn?“ Denn dann halte ich dir den Apostel Paulus vor. Mit seinem Freund Silas zusammen wird er in das Gefängnis zu Philippi geliefert, nach dem man sie wohl gestäubt hatte. Und was tun die beiden – die Füße im Block, den Tod durch des Henkers Hand vor Augen? Sie loben Gott. Willst du einmal den Philipperbrief durchlesen? Den hat Paulus geschrieben, als er auf seinen Märtyrertod wartete. Er dachte nicht mehr daran, mit zu den Lebendigen zu gehören. Er hat sich jetzt auf den Tod gefasst gemacht: „Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn“ (Phil. 1:21). Da bekam er eine Nachricht, die wohl geeignet war, ihn zu erbittern. Er hörte, dass falsche Brüder in die Gemeinde eingedrungen waren und die Gemüter verwirrten. Sie wollen eine Trübsal zuwenden seinen Banden (V. 16). Sie predigten Christus aus Neid und Hader. Und was schreibt der Apostel auf diese Nachricht? „Was tut’s aber? Dass nur Christus verkündigt werde allerleiweise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich doch darin und will mich auch freuen.“ (V. 18). Ja, die Liebe lässt sich nicht erbittern. Man kann ihr wehe tun, man kann ihr tiefen Schmerz zufügen, es bleibt doch dabei: Die Liebe lässt sich nicht erbittern. Und du?

Book traversal links for 54

  • ‹ Selbstlos
  • Nach oben
  • Vergeben und vergessen ›

Autoren

Berry, Robert Lee
Byrum, Enoch Edwin
Doberstein, Robert
Dorn, Käthe
Ebel, Wilhelm
Finney, C.G.
Forrest, F.E.
Girke, R.
Hägele, Edmund
Helffenstein, Jakob
Hoss, Heinz
Krebs, Josef
Lange, Paul
Malzon, Rudolf
Martens, William
McKoy, J.S.
Moderson, Ernst
Müsken, W.
Naylor, Charles Wesley
Neff, J.G.
Orr, C.E.
Pudel, K.
Rappard, Dora
Reß, Christian
Smith, F.G.

Themen

Biblische Lehre
Das Leben als Christ
Der Weg zu Gott
Die Gemeinde
Ehe/Familie
Erzählungen
Lebenserfahrungen
Lieder/Gedichte
Warnungen

Footer menu

  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum